Spargel Caesar Salad aus der Deli

Grüner Spargel Salat

Mittwochs ist in unserer Stadt Markttag am Dom. Wenn ich es schaffe, gehe ich mit meinem Körbchen gewappnet dorthin, kaufe Vorfreude die Wochenendblumen, Gemüse, Fisch, Käse und andere Leckereien. So wie diesen Mittwoch. Heute habe ich grünen und weißen Spargel, Rotbarschfilet und unglaublich leckere Erdbeeren gekauft. Und Tulpen. Wie konnte ich die vergessen? Für den grünen Spargel hatte ich mir bereits ein Rezept aus einer älteren Ausgabe des bezaubernden Deli Magazin rausgesucht. Kennt ihr das Deli Magazin? Es erscheint einmal im Monat und ich bin ein großer Fan. Die Rezepte bringen frischen Wind in unsere Alltagsküche, ohne mit großen Kochkünsten aufwarten zu müssen. Die nächste Deli erscheint am 26.05. im den Handel. Ich bin schon sehr auf die neuen Rezepte gespannt!

Zurück zum Rezept. Eigentlich hatte ich gar nicht vor, das Rezept zu verbloggen, aber da die Nachfrage auf Instagram so groß war, habe ich es für euch schnell nieder geschrieben. Die Spargelsaison dauert zum Glück noch eine Weile an und ihr könnt das Rezept noch locker nach kochen. Ich versichere euch: Ihr braucht keine super exotischen Zutaten und es ist super einfach. Ich habe auf einige Zutaten, die es in unserem Supermarkt nicht gab, ich schreibe sie euch aber trotzdem dazu. Wir haben noch Cocktailtomaten hinzugefügt. Das war geschmacklich und optisch eine gute Idee. Entschuldigt bitte, dass ich nur drei Bilder habe und diese mit dem iPhone geschossen sind, aber wie geschrieben, war dieser Post nicht geplant. Um das Rezept weiter zu geben, sollte es aber denke ich reichen, oder?

Rezept Spargel Ceasar Salad

 

Zutaten für den Spargel Caesar Salad:

  • 1 Ei
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Zitrone
  • 1/2 El Dijon-Senf
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 75 ml Milch
  • 500 grüner Spargel
  • 2 Scheiben Weizentoastbrot (darauf haben wir verzichtet)
  • 4 El Olivenöl
  • 30 g Pecannusskerne
  • 400 g Hähnchenbrustfilets
  • 5 Stiele Thymian
  • 2 El flüssiger Honig
  • 2 El grobkörniger Senf
  • 100 g Römersalatherzen
  • 30 g ital. Hartkäse

1. Für das Dressing haben wir das Ei mit einer Knoblauchzehe, Senf, 1 El Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Öl in ein schmales, hohes Gefäß gegeben. Mit einem Stabmixer haben wir die Zutaten vermischt, bis ein cremiges Dressing entstand. Dem haben wir noch Milch und den restlichen Zitronensaft hinzugefügt.

2. Dem Spargel könnt ihr ein kleines Stück vom Ende abschneiden, so dass das härteste Stück entfernt wurde. Das untere Drittel könnt ihr mit einem Sparschäler schälen. Danach die Spargelstangen in 2-3 schräge Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser 3 Minuten garen. Den Spargel könnt ihr danach gern noch abschrecken.

Das Toastbrot könnt ihr in ca. 1 cm große Würfel schneiden und mit gewürfeltem Knoblauch in dem Olivenöl kurz goldbraun rösten.

3. Als nächstes solltet ihr die Pecannüsse klein hacken, die Hähnchenfilets in 1cm breite Stücke schneiden und nach dem salzen und pfeffern in dem übrigen Öl scharf anbraten. Wenn das Fleisch schon schön gebraten ist, könnt ihr die Nüsse, die Thymianblättchen, den Senf und den Honig hinzugeben und noch einmal kurz braten.

4. Spargel, (bei uns noch die Tomaten) und den Blattsalat mit dem Dressing mischen, mit Hähnchen, Croutons und Käse garnieren und genießen! Das war gar nicht schwer und hat gar nicht lang gedauert, oder? Und ich sage euch, es schmeckt wahnsinnig gut! Wir haben das Rezept auf jeden Fall mit in unser Koch-Repertoire aufgenommen und werden den Spargel Caesar Salad sicherlich noch ein paar Mal in der Spargelsaison kochen.

Lasst es euch schmecken!

Macarons! Alle lieben Macarons, also habe ein Macarons Rezept ausprobiert!

Seit einiger Zeit sind sie überall! Macarons! Jeder der irgendwie hip ist, hat schon mal Macarons gegessen. Man sieht sie bei Facebook, bei Pinterest aber vor allen Dingen bei Instagram. Also werde ich das dann jetzt auch mal probieren! Mir wurde für das Macarons Rezept geraten, dass ich mich auf jeden Fall an die Zutaten halten soll, damit das Rezept gelingt. Und ich muss sagen, es hat geklappt! Vielleicht habt ihr ja auch Lust das Macarons Rezeot zu testen. Hier gehts entlang:

Für den Teig:

  • 45 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Puderzucker
  • 36 g Eiweiß
  • 10 g Zucker
  • etwas Lebensmittelfüllung

Für die Füllung:

  • 50 g weiße Schokolade
  • 15 g Sahne
  • etwas Obst, Nüsse, Aroma oder ähnliches nach Geschmack

Zubereitung:
Zuerst solltet ihr das Mandelpuder und den Puderzucker mischen und sehr fein sieben (es sollte ungefähr 3-mal durchgesiebt werden, damit richtig feines Pulver entsteht). Nun wird das Eiweiß geschlagen und wenn es anfängt schaumig zu werden, müsst ihr 10 g Zucker dazugeben und weiter schlagen.

Jetzt sollte die Masse schön fest und weiß sein. Wenn dies der Fall ist, könnt ihr die Lebensmittelfarbe dazugeben. Es muss unbedingt Paste sein, da die Masse sonst zu flüssig wird und die Macarons später zerlaufen. Zu der Baisermasse wird in 3 Etappen das Puder hinzugegeben. Der Teig, der dann entsteht muss zähflüssig sein (nicht zu flüssig und auch nicht zu fest). Um die runde Form der Macarons zu erhalten, wird der Teig in einen Spritzbeutel gefüllt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt, die Kreise sollten möglichst gleich groß sein (es hilft, sich Kreise auf das Backpapier zu zeichnen). Hierzu habe ich noch einen Tipp gelesen: wenn man das Backblech dann behutsam auf einen Tisch „schlägt“ verteilt sich die Masse gut. So geht sie dann beim Backen gut auf.

Nun hat der Teig mindestens 15 min., max. 30 min. zu ruhen. Danach werden die Macarons 12-14 min bei 140°C Umluft gebacken. Nachdem die Macarons fertig gebacken sind, solltet ihr sie auf eine kalte Fläche stellen, auf der sie abkühlen können und von der sie sich hinterher schön ablösen lassen.

So, jetzt fehlt noch die Füllung:
Ihr müsst die Schokolade schmelzen, die Sahne erhitzen und mit der Schoki mischen. Jetzt könnt ihr euch kreativ austoben. Ihr könnt Pistazien, weiches Obst oder andere Schweinereien einrühren. Diese Masse lasst ihr nun im Kühlschrank abkühlen, so dass sich die Maccaronteilchen gut füllen lassen. Und das wars schon!

Und was haltet ihr von meinen Exemplaren? Ich kann euch sagen, sie waren überall, wo ich sie mit hin genommen habe, in Null-komma-nix Sekunden weggefuttert. Und sie sind so hübsch anzusehen! Ich werde diese süßen Dinger jetzt öfter machen. Sie machen sich super als Geschenk und im Grund gehts ja auch ruckizucki mit dem Backen!

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Macarons Rezept, welches ich bei Chefkoch gefunden habe.

Pflanzen machen mich einfach glücklich

Dekoideen mit Pflanzen

Der Frühling lässt sich immer mal wieder blicken und genau in diesem Moment sitze ich in der Sonne und genieße eben diesen Moment sehr. Zwar noch in der Wohnung, aber ich möchte hier nicht kleinlich sein. Die Dekoration in unserer Wohnung war teils noch etwas verstaubt und winterlich, aber darum habe ich mich gestern und heute gekümmert. Nach dem wöchentlichen Wohnungsputz bin ich mit meinem Schwesterherz in eine riesige Blumenhandlung gefahren und habe mich dort ein wenig verausgabt. Letztendlich kann ich aber doch sagen, dass ich mich zusammen gerissen habe. Der Einkaufswagen hätte auf jeden Fall anders aussehen können. Mit nach Hause haben es drei Cacti, 5 Sukkulenten und zwei Magnolien-Zweige geschafft. Auf letzteres bin ich besonders gespannt, da es meine ersten sind. Ich hoffe, ich habe lange Freude mit ihnen. Die Magnolien-Zweige werdet ihr sicher bald bei Instagram oder Facebook sehen können. Wenn ich ehrlich bin, habe ich heute noch nicht den perfekten Platz für sie gefunden.

Aber die andern Pflanzen habe ich dekoriert und ich freue mich wie ein Schnitzel. Für mich ist Blumen Shopping mindestens genau so toll, wenn nicht sogar noch toller als Kleidung zu shoppen. Schon gestern habe ich mich darauf gefreut, die Pflanzen schön zu arrangieren. Jetzt freue ich mich, sie euch zeigen zu können und ich weiß schon jetzt, dass ich mich jeden weiteren Tag über sie freuen werde. Hoffentlich bleiben sie mir lange erhalten, aber eigentlich habe ich Glück mit meinem grünen Daumen. Der funktioniert ganz gut.

Die Kakteen habe ich mit Papier aus einem Paket von einer Online-Bestellung umwickelt und am Ende mit einem Streifen Maskingtape zugeklebt. Die Seite wird dann einfach immer nach hinten zeige. Warum die Kakteen nicht in kleine Töpfe gesetzt habe? Die gab es schlicht und einfach nicht. Da ich schon öfter Blumen in Papiertüten  gesehen habe, dachte ich mir, dass das bestimmt auch so geht. Es gefällt mir sehr und die drei Pieksepflanzen zaubern mir jedes Mal ein Lächeln auf die Lippen, wenn ich an Ihnen vorbei gehe. Nachdem ich die Pflanzen mit dem Papier umwickelt habe, wurden sie noch unter der Glasglocke drapiert. Ich bin ganz glücklich mit diesem Arrangement.

Kakteen

Einen Teil der Sukkulenten habe ich in ein großes Glasgefäß gepflanzt, in dem im Winter Kerzen dekoriert waren. Daran hatte ich mich aber ehrlich gesagt satt gesehen und die Sukkulenten eignen sich prima in der übergroßen Vase.

Sukkulenten

Sukkulente im Glas

Die anderen Sukkulenten habe ich ebenfalls mit Papier umwickelt und in der Wohnung verteilt. Nun müssten wir mittlerweile in jedem Zimmer Sukkulenten haben. Aber das ist gut so, ich mag die Pflanzen sehr. Seht ihr die ganz kleine Sukkulente links? Sie ist ein Ableger von einer Sukkulente, die wir bereits einige Zeit im Bad stehen haben. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob ich es schaffe, dass sie fleißig heranwächst.

Idee mit Sukulenten

Planzen dekorieren

Sukulenten in Papier

Zu guter letzt habe ich noch ein Outtake Bild für euch. Hier hatten die Kakteen wohl genug und sind einfach in sich zusammen gebrochen, hihi.

Kakteen unter Gloche

Ich liebe es, wie man an diesem Post wahrscheinlich merkt, mich mit schönen Pflanzen zu umgeben. Ein paar neue Blumen und unsere Wohnung fühlt sich an wie neu. Da Pflanzen nicht unglaublich teuer sind, gönne ich uns regelmäßig frische Schnittblumen, am liebsten vom Markt. Da kauft man direkt das Feeling vom Wochenend-Marktkauf mit und trägt es mit nach Hause. Manchmal reicht es mir aber auch einfach, wenn die Pflanzen wie Sukkulente und Co. die Räume wechseln oder ich sie neu arrangiere. Auf Instagram werdet ihr in den nächsten Tagen noch 1, 2 andere Blumen entdecken, die ich nicht in diesem Post verewigt habe. Inspirationen für eine Arrangements finde ich oft über mein Pinterestboard.

Purino – italienisches Restaurant mit Pizza & Pasta

Purino genießen mit Freunden
Vor einigen Monaten habe ich die Entdeckung seit langem gemacht! Nicht mal eine Stunde Fußweg von meinem zu Hause entfernt gibt es seit einigen Monaten ein neues italienisches Restaurant namens Purino. Es ist in einer Art altem Bauernhaus, mit unglaublich tollen gewölbten Decken. So wie der Name, ist die Einrichtung und das Ambiente von Purino puristisch und lässt einen für einige Stunden mit der Familie oder den Freunden unglaublich leckeres Essen geniessen und sich dabei nach Italien träumen. Drinnen wie draußen hat man direkt das Gefühl, hunderte Kilometer entfernt zu sein und einen Kurzurlaub zu verbringen. Die Einrichtung besteht aus alten, rustikalen Tischen und Stühlen, wie man sie auch in einem Restaurant in einem niedlichen und gemütlichen Platz in Italien vermuten würde. Die Bedienung ist unglaublich freundlich und zuvorkommend und gibt sich sehr viel Mühe den kulinarischen Kurzurlaub so angenehm wie möglich zu gestalten.

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Bier selber brauen? – Ja, wir brauen jetzt unser eigenes Craft Beer!

Craft Beer brauen

Bier selber brauen. Geht das? Ja das geht. Das wusste ich bis vor kurzem auch nicht. Auf dem Holy Shit Shopping Markt in Hamburg letztes Jahr im November  haben wir neben vielen anderen schönen Ständen den Stand von der Braubox gefunden. Und mit dieser feinen Braubox haben wir nun unser Glück beim Bier brauen versucht. Ich kann euch sagen, es hat sehr gut geklappt und wir haben nun ein ganz besonderes Bier zu Hause. Zumindest einen Teil davon.. Der Rest wurde von Familie und Freunden schon weggetrunken.

Wir haben schon immer lieber Bier anstatt Wein getrunken. Auch wenn es immer noch total hip ist Wein zu trinken, konnten wir uns nie so richtig dafür begeistern. In den letzten Jahren haben wir die unterschiedlichsten Biere probiert und immer mal wieder die Augen nach besonderen Sorten aufgehalten. Als wir dann die Braubox entdeckten, war die Entscheidung schnell gefallen, dass wir uns im Bier brauen versuchen möchten. In der Braubox sind fast alle Geräte und Zutaten enthalten, die man benötigt, um Bier selbst zu brauen. Einzig die großen Kochtöpfe und ein Trichter musste unsere eigene Küche hergeben. Der Erstellungsprozess vom Bier dauert insgesamt 4 Wochen. Im Nachhinein fand ich es ehrlich gesagt sogar ganz schön, dass sich der Prozess etwas gezogen hat. Das Brauen des Bieres hat uns zwei schöne Sonntage in der Küche beschert und ich muss sagen, dass es wirklich interessant war, zu sehen, wie das eigene Bier hergestellt wird. Die Braubox kann man mit den Zutaten für verschiedene Biere wie Dunkel, Hell oder Pale Ale kaufen. Wir haben uns für letzteres entschieden und es vor vier Wochen gebraut. Wie das Bier gebraut wird, erklärt euch nun der Lieblingsmann, da er den Vorgang des Brauens irgendwie doch besser beschreiben kann. Dem habe ich auch das tolle Video und das bezaubernde Intro zu verdanken! Vorhang auf:

Bier selbst brauen

Im Großen und Ganzen wird das Bier in 5 Schritten hergestellt:

1. Das Maischen
Beim Maischen wird die Malzmischung (Schüttung) mit heißem Wasser gemischt, sodass sich aus den Malzen das Zucker lösen kann, welcher später mit Hilfe der Hefe in Alkohol gewandelt wird. Je nach Rezept und Art des Bieres muss hierbei die Temperatur (bei unserem Page Ale 68°) der Maische über eine längere Zeit (60 Minuten) gehalten werden (Rasten), um zum Schluss die Maische auf 78°C zum „abläutern“ zu erhitzen. Womit wir zum nächsten Schritt, dem Läutern kommen.

2. Das Läutern
Läutern bedeutet, dass wir das Malz und die Flüssigkeit (genannt Würze) durch ein Sieb voneinander trennen und mit Hilfe der Würze den verbliebenen Restzucker aus dem Malz waschen. Dafür haben wir die heisse Würze gleichmässig über das im Sieb liegende Malz laufen lassen. Das Malz hat an dieser Stelle seinen Dienst getan und kommt zur Seite. Die verbleibende Würze wird im nächsten Schritt gekocht.

3. Das Würzekochen mit Hopfen
In diesem Schritt kommt der Hopfen ins „Bier“. Er sorgt für das würzige Aroma und die Bitterstoffe die das Bier zum Bier machen.
Hierzu wird die Würze auf knapp über 100° erhitzt und für 90 Minuten gekocht. Nach 10 Minuten wird der erste Teil Hopfen hinzugegeben, der restliche Teil folgt nach 80 Minuten.
Durch das Kochen sind alle Keime in der Würze abgetötet worden. Ab jetzt ist darauf zu achten, dass alles, was mit der Würze in Berührung kommt, vorher ausreichend desinfiziert wurde.
Damit der Hopfen nicht weiter nachbittert, muss der Topf mit der Würze schnell in die Spüle mit kaltem Wasser, um alles auf unter 25°C abzukühlen. Danach kann das Bier in die Gärflasche abgefüllt werden.

4. Die Gärung
Zur Würze in der Gärflasche gesellt sich nun die Hefe, welche den gelösten Zucker zu gleichen Teilen in Alkohol und in Kohlensäure umwandelt. Nach dem Zugeben der Hefe, alles ordentlich durchschütteln, damit die Hefe genug Sauerstoff bekommt, um sich zu vermehren und mit ihrer Arbeit zu beginnen. Auf die Gärflasche kommt ein sogenannter Gärspund, der zwar die entstehende Kohlensäure aus der Flasche entweichen lässt, dabei aber von aussen nichts (z.B. Keime) in die Flasche lässt. Die Gärung dauert eine Woche bei Zimmertemperatur und Dunkelheit (im Schrank unter der Spüle).
Nach einer Woche kann unser Jungbier in die Flaschen wandern.

5. Die Flaschenreifung
Über einen Schlauch und eine Handpumpe wird unser Jungbier aus der Gärflasche in einen Topf mit einer Zuckerlösung gepumpt. Diese erneute Zuckerzugabe ist nötig, da die Hefe bei der Gärung den gelösten Zucker umgewandelt hat, aber da die Gärflasche Drucklos ist, konnte sich die Kohlensäure nicht im Bier anreichern. Dies geschieht nun die nächsten 3 Wochen in den Flaschen. Dazu haben wir fleissig Bügelflaschen gesammelt.

So, habt ihr alles verstanden? Wenn nicht, ist das nicht so schlimm, wir haben euch nämlich ein kleines Video gezaubert. Wundert euch nicht, mal sind meine Hände zu sehen, mal die von dem Lieblingsmann. Wenn ihr mögt, könnt ihr mir gern einen Kommentar hinterlassen und Feedback zum Video da lassen. Ich würde mich sehr freuen! In Zukunft wird es wahrscheinlich des öfteren Videos auf dem Blog geben – wenn ihr mögt.

Zurück zur Braubox. Wir sind ganz verknallt in unsere neue Anschaffung und letzten Sonntag wurde bereits ein neues Bier angesetzt. Das Irish Stout steht schon unter der Spüle und gärt vor sich hin. Unsere Familie war sehr begeistert von dem Bier und es wird bei uns in Zukunft wohl regelmäßig selbst gebrautes Bier geben. Wenn ihr euch für Craft Beer begeistert, ihr ein wenig Geduld habt und gern selbst welches brauen möchtet, kann ich euch die Braubox sehr empfehlen. Aus den Materialien, die in der Braubox dabei sind, erhält man zwar „nur“ 4 Liter, aber für ein besonderes Bier zu einer besonderen Gelegenheit ist es genau die richtige Menge. Die Zutaten kann man in dem Online-Shop aber auch in anderen Online-Shops nachbestellen und sich so ganz eigene Mischungen zusammen stellen.

Bier selbst brauen