DIY für den Frühling

Vor einigen Monaten habe ich mich wirklich auf den Winter gefreut. Ich mag es auch jetzt noch, wenn ich draussen bin und eine Runde mit dem Hund drehe oder mittags meinen Mittagsspaziergang mache und ein bisschen durchgefroren wieder ins Warme zurückkehre. Aber ich brauche langsam aber sicher Veränderung. Auch wenn sich das Wetter in nächster Zeit nicht ändern wird, werde ich dann dafür sorgen, dass sich etwas ändert. Neben der Schachbrettblume, die ihr im letzten Post gesehen habt, habe ich nun noch kleine Frühlingsvasen in Form von einem Frühlings-DIY gebastelt. Die Idee habe ich auf Pinterest gefunden. Die Bloggerin .. hat die Vasen auf ihrem Blog gezeigt und ich fand die Idee für das DIY so schön, dass ich sie nach gebastelt habe. Der ein oder andere wird jetzt denken.. hm.. es ist doch noch gar nicht Ostern! Stimmt! Aber für mich ist das Vasen DIY auch eher eine Frühlingsidee. Ich bin, wenn ich ehrlich bin, kein großer Osterdeko Fan. Zu Weihnachten schmücke ich ganz gern die Wohnung, auch wenn das im letzten Jahr auch eher minimal stattgefunden hat. Da die Eiervasen in weiß und Kupfer auf unserem Esstisch in der Küche stehen, sind sie für mich als Lebensmittel eine passende Dekoration für die Küche.

Ihr könnt euch wahrscheinlich denken, wie die Eier-Vasen entstanden sind, oder? Einfach vorsichtig die Eier oben mit einem Löffel beklopfen und Eiweiß und Eigelb rauslaufen lassen. Danach habe ich die Eier sauber gemacht und einige mit einem Kupfer Acryllack angemalt. Ich würde euch Kupferspray empfehlen, das geht schneller und einfacher. Leider hatte ich keins, deswegen habe ich die Eier mit einem Pinsel angemalt. Ging auch. Die Eier habe ich dann einfach wieder in die Eierverpackung gelegt, in der ich sie gekauft habe. Wasser rein, Blümelein hinein und fertig ist das DIY. Ich freu mich riesig und es hat insgesamt vielleicht 15 Minuten gedauert.

Habt ihr den Frühling auch schon in eure vier Wände einziehen lassen?

Interview mit …

Da der Blog dieses Jahr seinen 2. Geburtstag feiert, habe ich mir überlegt, dass es hier diesen Monat richtig rund gehen soll. Aus diesem Grund habe ich mir 7 meiner liebsten Blogger gefragt, ob sie nicht Lust hätten in Form eines kleinen Interviews Tipps zum Thema, wie soll es dieses Jahr auch anders sein, Interior – Wohnen – Design geben. Die Blogger habe ich so ausgesucht, dass nahezu jedes Thema, jeder Raum abgedeckt wird. Ich bin ganz gespannt, was ihr zu dieser Idee sagt und ich freue mich riesig so wunderbaren Besuch auf dem Blog zu haben.

1. JennAdores: Wohnzimmer
2. Pinkepank oder Tastesheriff: Kinderzimmer
3. Happy Home Blog: Küche (da sie gerade eine neue Küche plant)
4. Elmasuite: Bad
5. Hafenliebe: Arbeitszimmer/Arbeitsecke
6. Herzstückblog: Schlafzimmer
7. Geschenkliebe: Geschenke zum Einzug

1. Wie ist dein …zimmer eingerichtet? (Stil, Farben)

2. Worauf möchtest du nicht mehr in diesem Zimmer verzichten?

3. Hast du simple Tricks um aus dem .. etwas ganz besonderes zu machen?

4. Wird deine zu Hause oft geändert?  Wenn ja, wie?

5. Wo shoppst du am liebsten für dieses Zimmer/ allgemein Interior Dinge?

Shoppingverbot, aber wenn ich momentan shoppen könnte, dann…

Ich habe Shopping-Verbot. Jap. Blöd ne? Nein, da hat mein Freund nicht die Finger mit im Spiel. Das habe ich mir ganz allein auferlegt. Nein, Jenny ist jetzt nicht komplett verrückt geworden, aber es macht im Moment einfach Sinn. Ihr fragt euch jetzt bestimmt: Was zur Hölle ist da los? Da ist wohl jemand pleite. Nein, auch das ist nicht der Fall. Neben recherchieren, Ideen sammeln, planen und vom neuen zu Hause träumen bin ich im Moment dabei auszumisten. Meine Idee war, jetzt in den kalten Monaten alle Räume einmal auszumisten. Wenn das Wetter wieder besser wird, kann ich mich dazu sowieso nicht aufraffen. Und dann stehe ich da, mit dem Umbau im Nacken. Ich kenn mich doch.

Warum ich ausmiste? Einmal um mal wieder eine Menge Ballast loszuwerden und der noch viel wichtigere Grund: um später, wenn es beim Umbau dann um die Wurst geht, nicht in Krams zu ersticken. Es wird so sein, dass wir in der Baustelle leben werden, wenn wir umbauen. Jap. Da freu ich mich auch schon tierisch drauf, haha! Deswegen möchte ich die Anzahl der Kartons so gering wie möglich halten. Von daher ist es keine besonders gute Idee, noch mehr Dinge zu besitzen.

In den letzten Wochen habe ich das Bad und das Ankleidezimmer aufgeräumt und erleichtert. Es ist wirklich unglaublich, was man in 6 Jahren so alles ansammelt! Aus dem Ankleidezimmer ist einiges zur Alt-Kleider-Sammlung gegangen, manches habe ich verschenkt oder auch einfach weggeworfen, weil nicht mal mehr unser Hund damit rumgelaufen wäre. Im Bad habe ich mir noch einmal vorgenommen, alle Produkte aufzubrauchen, bevor ich mir etwas neues kaufe. Das habe ich bereits vor einem Jahr versucht, bin dann aber doch schwach geworden und musste unbedingt noch die Limited Edition von der Winter Bodylotion von Balea kaufen. Ihr kennt das vielleicht. Damit ist nun mal wieder Schluss.

Da ich aber trotz alle dem immer noch unglaublich gern shoppe und jedes Mal Herzflattern bekomme, wenn ich die neuen Schätze der üblichen Verdächtigen der Interior Branche sehe, habe ich euch meine Lieblingsteile zusammen gesucht. Dann könnt wenigstens ihr die schönen Dinge kaufen und ich habe sie mir gespeichert und kann sie mir gönnen, wenn die Wohnung fertig renoviert ist. Guter Plan? Guter Plan! Genau so gehe ich beispeilsweise auch mit Pinterest um. Wenn ich die hübschen Dinge pinne, fühlt es sich beinahe so an, als wären sie schon bei mir eingezogen. Kennt ihr das? Jetzt habe ich aber genug geschnackt. Meine Lieblinge, die bei mir einziehen würden, wenn ich kein Shoppingverbot hätte.

Macarons! Alle lieben Macarons, also habe ein Macarons Rezept ausprobiert!

Seit einiger Zeit sind sie überall! Macarons! Jeder der irgendwie hip ist, hat schon mal Macarons gegessen. Man sieht sie bei Facebook, bei Pinterest aber vor allen Dingen bei Instagram. Also werde ich das dann jetzt auch mal probieren! Mir wurde für das Macarons Rezept geraten, dass ich mich auf jeden Fall an die Zutaten halten soll, damit das Rezept gelingt. Und ich muss sagen, es hat geklappt! Vielleicht habt ihr ja auch Lust das Macarons Rezeot zu testen. Hier gehts entlang:

Für den Teig:

  • 45 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Puderzucker
  • 36 g Eiweiß
  • 10 g Zucker
  • etwas Lebensmittelfüllung

Für die Füllung:

  • 50 g weiße Schokolade
  • 15 g Sahne
  • etwas Obst, Nüsse, Aroma oder ähnliches nach Geschmack

Zubereitung:
Zuerst solltet ihr das Mandelpuder und den Puderzucker mischen und sehr fein sieben (es sollte ungefähr 3-mal durchgesiebt werden, damit richtig feines Pulver entsteht). Nun wird das Eiweiß geschlagen und wenn es anfängt schaumig zu werden, müsst ihr 10 g Zucker dazugeben und weiter schlagen.

Jetzt sollte die Masse schön fest und weiß sein. Wenn dies der Fall ist, könnt ihr die Lebensmittelfarbe dazugeben. Es muss unbedingt Paste sein, da die Masse sonst zu flüssig wird und die Macarons später zerlaufen. Zu der Baisermasse wird in 3 Etappen das Puder hinzugegeben. Der Teig, der dann entsteht muss zähflüssig sein (nicht zu flüssig und auch nicht zu fest). Um die runde Form der Macarons zu erhalten, wird der Teig in einen Spritzbeutel gefüllt und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gespritzt, die Kreise sollten möglichst gleich groß sein (es hilft, sich Kreise auf das Backpapier zu zeichnen). Hierzu habe ich noch einen Tipp gelesen: wenn man das Backblech dann behutsam auf einen Tisch “schlägt” verteilt sich die Masse gut. So geht sie dann beim Backen gut auf.

Nun hat der Teig mindestens 15 min., max. 30 min. zu ruhen. Danach werden die Macarons 12-14 min bei 140°C Umluft gebacken. Nachdem die Macarons fertig gebacken sind, solltet ihr sie auf eine kalte Fläche stellen, auf der sie abkühlen können und von der sie sich hinterher schön ablösen lassen.

So, jetzt fehlt noch die Füllung:
Ihr müsst die Schokolade schmelzen, die Sahne erhitzen und mit der Schoki mischen. Jetzt könnt ihr euch kreativ austoben. Ihr könnt Pistazien, weiches Obst oder andere Schweinereien einrühren. Diese Masse lasst ihr nun im Kühlschrank abkühlen, so dass sich die Maccaronteilchen gut füllen lassen. Und das wars schon!

Und was haltet ihr von meinen Exemplaren? Ich kann euch sagen, sie waren überall, wo ich sie mit hin genommen habe, in Null-komma-nix Sekunden weggefuttert. Und sie sind so hübsch anzusehen! Ich werde diese süßen Dinger jetzt öfter machen. Sie machen sich super als Geschenk und im Grund gehts ja auch ruckizucki mit dem Backen!

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Macarons Rezept, welches ich bei Chefkoch gefunden habe.

Dinge, die mein Leben bezaubernd machen

Zu Beginn des Jahres hatte ich mir vorgenommen, mehr Acht auf die kleinen, alltäglichen Dinge zu geben und diese mehr zu schätzen. Ich muss sagen, dass mir das erstaunlich gut gelungen ist und ich irgendwie glücklicher bin. Worüber ich mich jeden Tag aufs neue freue?

1. Bücher

Seit Anfang des Jahres lese ich wieder. Über lange Zeit hatte ich die Leserei vergessen. Ich bin zu einem Serienjunkie geworden und habe anstatt eines tollen Buches zu lesen lieber ein, zwei oder 6 Folgen einer Serie geschaut. Das war bequemer und man kann neben dem Serien schauen noch so viele andere Dinge nebenher machen. Zum Beispiel bei Instagram oder Pinterest stöbern. Oder in diversen Online-Shops shoppen. Zwischen den Jahren war ich dann mal wieder in einem Buchladen und da hat es mich wieder gepackt. Ich tauchte wieder in die “Lesewelt” ein und verbrachte viel Zeit in der Buchhandlung. Mich begleiteten eine Hand voll Bücher mit nach Hause und damit auch die bekannte Vorfreude auf das Lesen. Ich lese noch immer nicht so viel, wie vor einigen Jahren, aber ich genieße es sehr, abends nach Feierabend oder noch mehr sonntags im Sonnenschein auf dem Balkon in die Geschichten einzutauchen. Ich hatte ganz vergessen, wie entspannend es ist, das iPhone zur Seite zu legen und mich einfach nur dem Buch zu widmen. Als nächstes habe ich mir diese zwei Bücher vorgenommen und ich freu mich schon sehr. Bei … erhoffe ich mir, ein wenig das Fernweh zu lindern und die Vorfreude auf den diesjährigen Kanada-Roadtrip noch zu steigern. Ich bin gespannt!

2. Lucca


Meine neue Brille. Lucca von Ace & Tate. Ich liebe sie heiß & innig und bin sehr froh, dass ich sie vor einigen Wochen bei Instagram entdeckt habe. Sie ist meine zweite Brille und ich habe für sie so unglaublich viele Komplimente bekommen. Meine alte Brille ist schon etwas neidisch.. Eine Brille namens Lucca und in der Farbe Malibu Peach kann man nur lieben, oder? Ich habe sie bei Ace & Tate bestellt und ich bin sehr begeistert von dem Shopping-Erlebnis. Zuvor war ich skeptisch, da ich es befremdlich fand, eine Brille im Internet zu bestellen. Es war aber total easy. Sehstärken eingeben, bestellen und nach ein paar Tagen konnte ich die Brille schon in den Händen halten. Mit der 30 Tage zurück-Garantie war dann auch mein schlechtes Gefühl verflogen. Aber die geb ich nicht mehr her!

 

3. Spargel

Total banal, aber ich habe mir für diese Spargelsaison vorgenommen, den Spargel so oft und in unterschiedlichen Varianten wie nur eben möglich zu kosten. Für den Anfang bin ich ganz zufrieden mit meinem Spargelkonsum. Ich konnte ihn bereits als Spargel-Caesar-Salad, mit Rotbarschfilet, auf einer Pizza oder klassisch mit Kartoffeln, Schnitzel und Sauce Hollandaise genießen. Ich drücke mir die Daumen, dass noch mehr Gerichte hinzukommen!

 

4. Spaziergänge und mein zu Hause

Bei Instagram kann man es ganz gut verfolgen. Ich befinde mich seit einiger Zeit noch mehr in der Natur als sonst und ich kann gar nicht beschreiben, wie gut mir das tut! Nach der Arbeit schnappe ich mir unseren Hund und meinen Papa und laufe mindestens eine Stunde durch die Natur. Unser Haus ist zu zwei Seiten an einer Wohn-Siedlung gelegen und zu den anderen zwei Seiten haben wir Wald und Wiesen. Ich LIEBE es, wenn ich morgens aufwache, die Vöglein zwitschern höre und schon einen Teil des Waldes sehen kann. Wenn ich mir morgens die Zähne putze kann ich aus dem Fenster hinaus Rehe beobachten. Insofern sind wir nach Feierabend sehr schnell mit unserem Hund in inmitten der Natur fernab von anderen Hausansammlungen und Autos. Nach diesem Spaziergang bin ich tiefen entspannt und habe nebenbei noch etwas für meinen Körper in sportlicher Hinsicht gemacht. Mein Vater ist ziemlich schnell unterwegs, von daher verbrenne ich jedes Mal auch ein paar Kalorien, was mich natürlich ebenfalls freut. Am Wochenende sind die Spaziergänge dann noch etwas ausgiebiger und wir suchen uns Wege, die ich noch nicht erkundet habe.

 

5. Der Frühling

Beklagen können wir uns nicht, oder? Sicherlich regnet es ab und an, aber im großen und ganzen ist das Wetter ganz gut zu uns, oder? Also ich freu mich wie Bolle über den Frühling. Dadurch, dass es morgens schon sehr früh hell ist, komme ich nun endlich wieder eher aus dem Bett. Und ich kann endlich mal wieder andere Klamotten anziehen. Dünnere Jacken, andere Schuhe wie Ballerinas oder Schlappen, Kleider und Röcke ohne drunter oder drüber noch für ordentlich Wärme sorgen zu müssen. Mittags in der Pause laufe ich durch die Stadt und versuche jeden einzelnen Sonnenstrahl einzufangen. Nach der Arbeit geht es dann wie oben schon beschrieben in die Natur. Am Wochenende auf den Balkon. Am Freitag haben wir das erste Mal beim Restaurant draussen gesessen und in der Abendsonne geschlemmt. Ich freu mich auch schon tierisch auf Grill-Dates im Park oder gemütliche Stunden im Biergarten. Frühling, ich habe dich sehnlichst erwartet!

 

Wie ihr seht, freue ich mich jeden Tag über Dinge, die wenig oder gar nichts kosten. Alleine das macht mich glücklich! Worüber freut ihr euch im Frühling besonders?